Einen schöneren Zeitpunkt und Ort hätten wir uns nicht wünschen können, um den TAG DES WALDES mit einer Pflanz-Aktion für 20 Jugendliche zu begehen. Denn rund ums Forsthaus Windfus knospten die Sträucher, blühten die Wiesen und grünte der Wald. Ideales Wetter, um die Ausbildungsberufe in der Forstwirtschaft eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Försterin Mirjam Hoberg von Wald und Holz NRW und Revierleiter Thomas Weber hatten mit ihrem Team aus Forstwirten und Azubis mehr als nur eine Pflanzaktion vorbereitet. So ließen sie die Jugendlichen junge Douglasien selbst einpflanzen und anschließend mit einem Schutzzaun aus Holzlatten gegen Wildverbiss einfrieden.

Vor allem die Arbeit mit der Motorsäge bei der Holzernte, die der Azubi Max vorführte, erhielt ungeteilte Bewunderung. Mit einem so gefährlichen Arbeitsgerät sicher umzugehen, ist schon eine Kunst und erfordert vollen Körpereinsatz.

Die Jugendlichen erlebten hautnah, mit wie viel Bedacht die Hege und Pflege unserer heimischen Nutzwälder durchgeführt werden muss. Denn der Wald soll über Jahrhunderte hinweg gleichbleibend viel Holz als wichtigen Rohstoff liefern. Überdies schützt das Ökosystem Wald, wenn es nachhaltig und ökologisch bewirtschaftet wird, die Umwelt und das Klima. Wer in diesem Umfeld seinen Arbeitsplatz findet, erlebt die ökologische Umgestaltung der Berufswelt mit.

Für den 19jährigen Sören R. steht fest: es gibt kein spannenderes „Arbeitszimmer“ als den Wald und Etienne B. kann sich vorstellen, dass eine Ausbildung zum Forstwirt oder die Arbeit eines Forstmaschinenführers gut zu seinen Neigungen passen würde.

Nach einem rustikalen Mahl unter freiem Himmel standen auch noch Kaffee und Kuchen bereit. Um diese im Sitzen genießen zu können, machte sich das Team von Outdoor Oberberg daran, mit den Jugendlichen ungewöhnliche „Waldmöbel“ zu kreieren. Zwischen den Fichtenstämme entstand in Teamarbeit nach und nach eine „Wohnlandschaft“ aus „Mehrpersonen-Schaukeln“, überraschend standfesten „2-Bein-Stühlen“ und „Anrichten“ für die Kuchenplatten und Kaffeekannen. Das kam gut an; vor allem bei den Azubis von Wald und Holz NRW, die hier ihre zukünftigen Arbeitspausen verbringen wollen.

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