Bienenhotel

Die Bienen haben dank der Camp-Teilnehmer*innen auf dem Außengelände des Naturfreundehauses „Käthe Strobel“ nun einen neuen Platz zum Brüten.

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Die Idee

Foto 1:
Das für das Bienenhotel ausgesuchte Stück Land besteht aus wild wuchernden Büschen, Sträuchern und Brombeerranken. „Für das Bienenhotel reicht vorerst ein etwa 20 qm großen Platz, den die Workcamper freischneiden und für die Fundamente zwei Löcher in den steinigen Boden graben müssen, so dass eine ideale Ausrichtung nach Süden gewährleistet ist“, sagt die Wildbienen-Expertin Bettina Bödefeld von PROINSEKT. Sie übernimmt sowohl die Einführung ins Thema „Wildbienenrettung“ als auch die „Bauaufsicht“.
Balken, Bretter, Ried und Lehm wurden von der Deutschen Postcode Lotterie und von PROINSEKT gesponsert. Werkzeuge und Maschinen hat Michael Thielen von VSB mitgebracht, der die handwerkliche Anleitung übernimmt.

Foto 2:
Als Erstes müssen Säge, Stichsäge und Akku-Schraubern ran, um aus Balken und Brettern ein Holzgestell zu zimmern.

Foto 3-5:
Jeder einzelne Riedhalm wird mit der Gartenschere auf die richtige Größe gekürzt, bevor er zusammen mit den anderen Halmen mit Lehm in den Holzfächern verbaut werden kann.

Foto 6:
Für die Brutstätten müssen mit Hilfe von Akkubohrern Löcher in die Stammabschnitte von alten Pflaumen- und Eichenbäumen gebohrt werden. Damit sich die Bienen beim Rein- und Rausfliegen nicht verletzen, werden die Splitter mit Feilen entfernt.

Foto 7-12:
Eine besondere Kraftanstrengung für die gesamte Gruppe bedeutet das Tragen, unfallfreie Aufstellen und Sichern des fertigen Bienenhotels an der vorbereiteten Stelle.

 

Realisiert von den Teilnehmenden des Camps

Entstanden im


mach Grün! Camp: Die Welle machen: Wasser & Strom

in Gummersbach-Oberrengse vom 03.-06.08.2020

im Naturfreundehaus Käte Strobel | umgesetzt von VSB gGmbH & ZebiO e.V.

Zum Camp-Bericht

Junge Ideen für eine grüne Zukunft

Unternehmen, Organisationen oder Kommunen stellen bei mach Grün! reale Nachhaltigkeits-Fragestellungen aus ihrer Praxis. Jugendliche aus den Camps entwickeln zu einer solchen Praxis-Challenge ihre eigenen Ideen und setzen diese um.

Die Praxis-Challenge des Naturfreundehauses "Käthe Strobel" und PROINSEKT

Bau eines Bienenhotels

Auf dem Gelände des Naturfreundehauses ein Bienenhotel zu bauen – das ist eine Aufgabe, die zusammen mit dem Diversity-Projekt PROINSEKT und mit Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie angegangen werden soll.
Die großen intensiv genutzten Weideflächen ringsum sind keine ideale Umgebung für Wildbienen, weshalb die Außenanlagen des Naturfreundehauses um eine Streuobstwiese vergrößert werden soll. Dahinter steht die Idee, den Wildbienen die Wege zwischen ihren „Bienenweiden“ zu verkürzen, ihre Vermehrung zu fördern, die Tradition der für die Artenvielfalt so wertvollen und idyllisch aussehenden Streuobstwiesen im Oberbergischen wiederaufleben zu lassen und auch für die Feriengäste und ihre Kinder die Außenanlage weitläufiger, naturnaher und interessanter zu gestalten.

Das Naturfreundehaus "Käte Strobel“

Das Naturfreundehaus ist Erholungs- und Tagungszentrum und liegt in naturnaher Alleinlage auf einem Hügel des Oberbergischen Landes. Es bietet erholungsbedürftigen Familien einen preisgünstigen Urlaub ohne Schnickschnack an, Weitwanderern eine Etappenunterkunft. Man fühlt sich dem nachhaltigen Umweltschutz und der Solidarität zwischen den Menschen verpflichtet.

 

Kontakt

Naturfreundehaus Käte Strobel Familien-Ferien-Zentrum |Käte-Strobel-Weg 30 | 51647 Gummersbach-Oberrengse

Telefon: 02763 – 910145, Frau Katrin Raida

Website: www.kaete-strobel-haus.de

 
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Europäischer Sozialfonds für Deutschland
  • Europäische Union
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