Upcycling-Accessoires aus ungenutzten Textilien

Ein Textil-Unternehmen will seine Produktpalette erweitern. Hierzu braucht es die kreative und aktive Hilfe der Jugendlichen aus dem Camp!

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Besprechung
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Unternehmensbesuch
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Accessoires aus Schnittresten produzieren: Neuer Sinn für alte Reste

Zu Beginn der Praxischallenge setzten sich die Jugendlichen mit dem Unternehmen wasni auseinander. Teamerin Hanna gab den Teilnehmenden einen Überblick zu Inklusions- und Sozialunternehmen. Die erste Aufgabe der Challenge war es, herauszufinden, was die Besonderheiten von wasni sind und welche wiederkehrenden Designmerkmale sich in der Kleidung finden. Erste Entwürfe und Design-Skizzen wurden schon in der Nähwerkstatt vor dem Unternehmensbesuch angefertigt, sodass die Jugendlichen dann den Tag bei wasni gut nutzen konnten, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Gleich nach dem Eintreffen bei wasni gab Geschäftsführer Daniel Kowalewski den Jugendlichen einen detaillierten Einblick in die Betriebsabläufe. Das Unternehmen produziert jeden Hoodie selbst lokal in Esslingen und alle Arbeitsschritte finden in der wasni-Manufaktur unter einem Dach statt. So konnten die Teilnehmenden die Entstehung eines Pullovers von Design und Schnitt über die verschiedenen Nähschritte bis hin zum Bügeln und Verpacken genau verfolgen. Anschließend nahm sich Daniel die Zeit, alle Fragen der Jugendlichen zu beantworten und erzählte noch von dem Alltag als Sozial- und Inklusionsunternehmen.

In Gruppen oder alleine machten sich die Teilnehmenden daran, ihre Projekte zu realisieren. In dem Atelier der wasni-Manufaktur standen für sie viele Stoffreste bereit. Auch die vertrauten Nähmaschinen aus der Nähwerkstatt waren vor Ort und mit Papier, Schneiderkreide, Stoffscheren, Maßbändern und Schablonen war alles vorhanden, was das Designer*innenherz begehrte. Inspiriert von den Stoffresten entstanden auch neben den bereits vorbereiteten Projekten noch neue Ideen, die zusätzlich verwirklicht wurden. Begleitet und unterstützt wurden die Teilnehmernden dabei von den fachkundigen Teamerinnen, der Maßschneiderin Hanna Döring und der Modedesignerin und Maßschneiderin in Ausbildung, Paula Reder.

Am Ende des Herstellungsprozesses stand noch die Modenschau an. Hier präsentierten alle Teilnehmernden ihre fertigen Projekte oder auch ihren Arbeitsstand. Die Ergebnisse der Praxis-Challenge waren sehr vielfältig: Stirnbänder, Taschen aller Art, T-Shirts, Tops und viele weitere kreative Projekte wurden vor der Gruppe und Daniel Kowalewski zur Schau gestellt. Der wasni-Geschäftsführer war begeistert von den Produkten, die die Jugendlichen auf seinen Reststoffen entwickelt hatten. Vielleicht kann die eine oder andere Idee der Campteilnehmernden bald im Online-Shop von wasni bewundert und erworben werden.

Realisiert von den Teilnehmenden des Camps

Entstanden im

mach Grün! Jugendcamp „Don’t panic, it’s organic!“

in Ehningen vom 4 – 7

Rund um die Jugendbildungsstätte Haus Südmähren | umgesetzt von BNW e.V.

Zum Jugendcamp-Bericht  >>>

 

Junge Ideen für eine grüne Zukunft

Unternehmen, Organisationen oder Kommunen stellen bei mach Grün! reale Nachhaltigkeits-Fragestellungen aus ihrer Praxis. Jugendliche aus den Camps entwickeln zu einer solchen Praxis-Challenge ihre eigenen Ideen und setzen diese um.

Die Praxis-Challenge der Nähwerkstatt

Upcycling-Accessoires aus ungenutzten Textilien

Das Textil-Unternehmen wasni will bekannter werden. Aktuell überarbeitet wasni deshalb seine Werbe- und Kommunikationsstrategie. In diesem Zuge will der Bekleidungshersteller auch seine Produktpalette erweitern: Neben den Standardprodukten (Sweatshirts, Kapuzenpullover und Sweatjacken) will wasni verschiedene Werbeartikel anbieten. Mund- und Atemmasken sind bereits im Sortiment, es könnten beispielsweise Haarbänder, Stulpen etc. hinzukommen. Und hierzu braucht das Unternehmen die Hilfe der Jugendlichen!

(Design-)Kriterien:

  • Die Produktmerkmale und die Markenkommunikation von wasni sollen in den Produkten wiedererkennbar sein – sie sollen an unsere neue Kommunikationsstrategie angepasst werden.
  • Die Produkte sollen leicht zu fertigen sein (mit wenig Aufwand)
  • Sie können sowohl aus Reststoffen (Verschnitt aus dem Zuschnitt) als auch aus Neustoffen entstehen
  • Kund*innenbedürfnisse sollen bedient werden

 

wasni

Wasni ist das erste Inklusionsunternehmen, das in Deutschland Kleidung herstellt. Das Unternehmen näht und vertreibt Bekleidung in Esslingen mit schönem Design und hoher Qualität. Die sozialen Ziele (Inklusion) werden mit Nachhaltigkeit verbunden. Die Kleidung wird aus Bio-Baumwolle, ohne giftige Chemikalien und ressourcenschonend hergestellt. Nur den Stoff aus zertifizierter, fair hergestellter Bio-Baumwolle kauft wasni ein – den Rest stellt das Unternehmen in der hauseigenen Manufaktur selbst her. wasni produzieren Sweatshirts, Kapuzenpullover und Sweatjacken aus immer dem gleichen Material, jedoch mit unterschiedlichen Details und in unterschiedlichen Farben.

Kontakt

WASNI gGmbH | Mettinger Straße 103-105 | 73728 Esslingen

Telefon: 0711 – 389 155 96

Webseite: www.wasni.de

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
  • Europäischer Sozialfonds für Deutschland
  • Europäische Union
  • Zusammen. Zukunft. Gestalten.
  • BBNE
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